Jugend forscht Landessieger 2017 kommen aus dem Elisabeth-Gymnasium

Jugend forscht Landessieger 2017 kommen aus dem Elisabeth-Gymnasium

Herzliche Glückwunsche an Benedikt und Fabian zu diesem Erfolg in Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb.

 

In der Laudatio für die Preisträger heißt es: „Für manche Probleme gibt es überraschenderweise noch keine technisch herausfordernde und zugleich elegante Lösung. An dieser Stelle sind Innovationsgeist, technisches Verständnis und Geschick erforderlich und eröffnet sich die Möglichkeit mit einer unscheinbaren Holzkiste die Mitmenschen in Staunen zu versetzen.

Die Jungforscher Benedikt und Fabian haben diesen Schritt getan und verstehen es mit ihrem SmartTurtleCooling System nicht nur die Jury zu beeindrucken, sondern wecken auch das Interesse unzähliger Schildkrötenbesitzer. Diese haben stets das Problem, dass ihre Tierchen bei tiefen Temperaturen einen mehrmonatigen Winterschlaf halten müssen. Die vorgestellte Box ist durchdacht und vollgestopft mit Technik, Sensoren und Mikrocontroller, alles um dem tierischen Bewohner die lange Zeit optimal zu gestalten. So werden die klimatischen Randbedingungen nicht nur optimal eingestellt, sondern dem Besitzer alle Informationen sogar mobil jederzeit per umfangreicher Smartphone-App zur Verfügung gestellt. Eine Webcam-Anbindung rundet das Gesamtkonzept ab.“

 Die beiden Landessieger aus dem Elisabeth-Gymnasium reisen nun zum 52. Bundesfinale, das vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen stattfinden wird. Dort starten sie für Sachsen-Anhalt in ihrem Fachgebiet.

 Hans-Michael Mingenbach

Schulleiter

Liborius-Gymnasium feiert 25-jähriges Bestehen

Liborius-Gymnasium feiert 25-jähriges Bestehen

 

Der Projektchor aus Schülerinnen und Schülern des Liborius-Gymnasiums führte gemeinsam mit einer Band der Dessauer Musikschule aus Anlass des 25-jährigen Schulbestehens die Messe "Spuren der Hoffnung" von Markus Schöllhorn auf und bekam dafür großen Applaus.

 Zu Beginn des Festaktes erinnerte der Gründungsschulleiter, Hermann Dütz, an die Situation des Anfangs des Liborius-Gymnasiums. Die Festansprache hielt Bischof Dr. G. Feige, Grußworte kamen vom Oberbürgermeister der Stadt, Herrn Peter Kuras, und von Kreisoberpfarrerin Annegret Friedrich-Berenbruch für die Anhaltische Landeskirche.

Im Anschluss an den Festakt nahmen noch knapp 200 Personen am Festempfang in der Aula des Liborius-Gymnasiums teil.

Weiterlesen

Offen mit christlicher Identität - Katholische Gymnasien haben regen Zuspruch

Offen mit christlicher Identität - Katholische Gymnasien haben regen Zuspruch

In diesem Herbst feiern die drei Gymnasien in Trägerschaft der Edith-Stein-Schulstiftung ihr 25-jähriges Bestehen. Den Auftakt machte Ende August das Norbertus-Gymnasium in Magdeburg. Ein Gespräch mit Stiftungsdirektor Steffen Lipowski.

Das Foto zeigt Schüler, Lehrer und ihren Schulleiter Reimund Märkisch vor dem Festgottesdienst im Elbauenpark in Magdeburg. Fotos: E. Pohl

 

 

Herr Lipowski, 25 Jahre Gymnasien in katholischer Trägerschaft im Bistum – das ist doch eine Erfolgsgeschichte?

Ohne Zweifel. Aber 25 Jahre allgemeinbildendes katholisches Schulwesen in einem säkularen Umfeld sind auch eine Herausforderung. Wir haben in dieser Zeit rund 5000 Abiturienten verabschiedet, 1500 Grundschüler in weiterführende Schulen entlassen und 150 Jungen und Mädchen beim erfolgreichen Abschluss der Sekundarschule begleitet. Die Zahl der Bewerber um einen Schulplatz liegt in den meisten unserer ja insgesamt acht Schulen weit über den zur Verfügung stehenden Plätzen. In den drei Gymnasien, vier Grundschulen und einer Sekundarschule lernen derzeit rund 3200 Schüler. Sie werden von 280 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Eine der wesentlichen Herausforderungen in den Gymnasien in Magdeburg, Dessau und Halle besteht sicher darin, dem Schulalltag in einem tief säkularen Umfeld ein christliches Profil zu geben ...

Das ist eigentlich die Kernfrage, die Frage nach der Identität und Offenheit katholischer Schulen in einer zunehmend säkular geprägten Gesellschaft. Diese Spannung lässt sich nur aushalten, wenn wir den Menschen in unseren Schulen konsequent dialogisch begegnen, mit eigener Klarheit, auf Augenhöhe und nicht vereinnahmend.

Was heißt das?

Ein gutes Drittel unserer Schüler gehört keiner Kirche an beziehungsweise hat bisher kaum religiöse Erfahrungen sammeln können. Bei allem Wissen über die Welt und den Erkenntnissen der Wirklichkeit gibt es auch eine religiöse Dimension. Diesen Weltzugang wollen wir bei unseren Kindern und Jugendlichen offen halten. Deshalb erhalten sie an unseren Schulen Möglichkeiten, dem in Jesus Christus geoffenbarten Gott zu „begegnen“. Die Menschen in unseren Schulgemeinschaften, ob Schüler, Eltern oder Lehrer, sollen spüren, dass wir sie als geliebte Geschöpfe und Ebenbilder Gottes wertschätzen. Und deshalb stehen sie im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit und erleben so praktizierte Nächstenliebe. Dafür stehen unsere Schulen mit ihren acht standort- und schulformspezifischen Schulprogrammen.

Wie sieht das konkret aus?

 

Zahlreiche Eltern melden ihre Kinder an unseren Schulen mit der Absicht an, dass sie bei uns vom christlichen Glauben hören und christliche Werte vermittelt bekommen, die einen, weil sie selbst christlich sozialisiert sind, die anderen, obwohl selbst keine Christen, dies aber für ihre Kinder wünschen. Das ermöglichen wir zum Beispiel durch die Wahl zwischen katholischem und evangelischem Religions- sowie dem Ethikunterricht. Ein konkretes Beispiel: In den ersten Jahren haben wir an unseren Gymnasien nichtgetaufte Schüler automatisch dem Ethik-Unterricht zugeordnet. Das tun wir nicht mehr. Da an unseren Gymnasien viele Schüler von unseren Grundschulen mit katholischem Religionsunterricht oder von anderen christlichen Grundschulen kommen, erhalten sie die Gelegenheit, weiterhin den Religionsunterricht zu besuchen. Diese Chance nutzen mittlerweile viele ungetaufte Schüler. In den 5./6. Klassen ermöglichen wir allen Schülern eine Begegnung mit dem Christentum, in den 7./8./9. Klassen wird dies in Fächer kooperierenden Projekten zu ausgewählten Themen sichergestellt. Im Schulalltag spielen Sinnfragen immer dann eine besondere Rolle, wenn es um Grundfragen der menschlichen Existenz geht. Wenn Schüler etwa persönlich Tod und Sterben begegnen, nehmen sich unsere Schulseelsorger, Sozialarbeiter und Lehrer viel Zeit, dies mit ihnen zu verarbeiten, auf Fragen aus christlicher Perspektive Antworten anzubieten und Lebenshoffnung zu vermitteln. An diesen Stellen haben mir bereits viele Eltern rückgemeldet, dass sie spüren, dass wir es ernst meinen mit unserem christlichen Angebot und wirklich Schule „um der Menschen willen“ machen.

Welche Rolle spielt das Kirchenjahr im Schulalltag?

In unseren Grundschulen und der Sekundarschule, die nach der Marchtaler Pädagogik arbeiten, ist das Kirchenjahr sozusagen im pädagogischen Konzept verortet. In den Gymnasien haben die Angebote einen eher einladenden Charakter, verfolgen den schon beschriebenen dialogischen Ansatz. Wir wollen den Schülern in der stark weltanschauungs- und religionsdifferenzierten Welt helfen, ihren eigenen, bewusst reflektierten Weg zu finden. Ich denke da an die Andachten in der Adventszeit und die thematischen Gottesdienste im Jahreskreis, zum Beispiel am Beginn der Fastenzeit.

Was läuft vielleicht auch nicht so gut im Blick auf das Profil?

Wir müssen zum Beispiel daran arbeiten, uns noch besser mit den Pfarreien vor Ort zu vernetzen. Es geht letztlich um den effektiven Einsatz der uns für die Pastoral zur Verfügung stehenden Ressourcen. Etwa, wenn es darum geht, Familien zu begleiten. Wir merken, dass es immer mehr Familien gibt, die Hilfe im Blick auf die Erziehung ihrer Kinder brauchen. In manchen unserer Schulen bieten wir deshalb – auch in Kooperation mit den Gemeinden – Kess erziehen-Kurse an, ein Angebot der Arbeitsgemeinschaft für Katholische Familienbildung (AKF) und des Bistums. In unseren Schulen kommen Eltern nicht selten zum ersten Mal mit Kirche und Glauben in Kontakt. Das sind Möglichkeiten, die wir als Kirche noch nicht ausreichend nutzen.
Derzeit sind wir dabei, für die Schulstiftung ein neues schulpastorales Konzept zu entwickeln, also nachzujustieren, wo und wie wir missionarisch wirken wollen und können. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass sich die Bedürfnisse der Menschen in den zurückliegenden 25 Jahren verändert haben. Wir beobachten, dass immer mehr Schüler danach fragen, was das Leben lebenswert macht und wofür es sich lohnt einzustehen. In einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft machen immer mehr Menschen einen eher entwurzelten Eindruck. Wir sind überzeugt, dass unser Glaube da ein Angebot ist, auch wenn wir als Christen selbstverständlich nicht auf alle Fragen eine Antwort haben. Der Gründungsbischof unserer Schulen, Emeritus Leo Nowak hat es so formuliert: „Letztlich ist es die Liebe, die uns trägt, eine Kraft, die verbindet und auch stärkt.“

Ist es schwierig, in der säkular geprägten Gesellschaft dafür geeignete Lehrer zu finden?

Vor dem Hintergrund der weiter zunehmenden Lehrerknappheit in Sachsen-Anhalt ist das durchaus schwierig. Hinzu kommt, dass angestellte Lehrer bei uns im Vergleich zu verbeamteten Pädagogen beim Land weniger verdienen. Andererseits herrscht in unseren Einrichtungen eine Schulkultur, die doch immer wieder Pädagogen motiviert, zu uns zu kommen.

Bei Gründung der Schulen sollte vielen Kindern Bildung im Sinne des christlichen Menschenbildes ermöglicht werden. Haben auch Kinder ärmerer Eltern eine Chance? Gibt es da belastbare Zahlen?

Wir setzen zirka 300 000 Euro pro Jahr ein, um sozial schwächeren Familien durch ein ermäßigtes Schulgeld den Besuch unserer Schulen zu ermöglichen. Der Mindestbeitrag beträgt fünf Euro im Monat. Bis 2005 gab es an den Gymnasien aufgrund der bis dahin angemessenen Landesförderung kein Schulgeld. Nach der Reduzierung der Landesmittel musste das Schulgeld eingeführt, zuletzt im März 2016 um monatlich 20 Euro erhöht werden. Dennoch möchte ich Familien ermutigen, ihre Kinder an den Schulen des Bistums anzumelden. Die Schulgeldordnung ermöglicht es jeder Familie, ihre Kinder in eine unserer Schulen zu geben. Teilweise statten die Fördervereine die Schulleiter mit zusätzlichen Sozialfonds aus, um Familien jenseits des Schulgeldes, was ja direkt an die Edith-Stein-Schulstiftung zu entrichten ist, im Sinne ihrer Kinder finanziell unter die Arme greifen zu können.

Welche Zukunftspläne verfolgt die Schulstiftung?

Am Schulzentrum in Halle benötigen wir dringend für die drei Schulen neben der vorhandenen Dreifeldsporthalle des Elisabeth-Gymnasiums noch eine Einfeldsporthalle gemeinsam für die St. Franziskus-Grundschule und die St. Mauritius-Sekundarschule. Da die Sekundarschule zurzeit noch in einer alten DDR-Plattenbauschule untergebracht ist, wird dafür mittelfristig ein Neubau erforderlich werden.

Sie haben unlängst das Land aufgefordert, die Arbeit der freien Schulen in Sachsen-Anhalt finanziell stärker zu unterstützen, da den Schulen sonst mittelfristig das Aus drohe.

Wir haben pro Jahr pro Schüler ein Defizit von zirka 1200 Euro zu verkraften. Bisher wurde dieser Fehlbetrag aus Mitteln der Edith-Stein-Schulstiftung aufgebracht. In Zeiten einer Niedrigzinsphase können wir dies auf Dauer nicht leisten, da mit dem Stiftungsvermögen derzeit kaum Erträge zu erwirtschaften sind. In Sachsen-Anhalt sind bei der Refinanzierung der Schulen in freier Trägerschaft keine Abschreibungen und Rückstellungen für Gebäudekosten berücksichtigt. Die ersten Gebäude unserer Stiftung sind inzwischen 25 Jahre alt und benötigen größere Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen. Wenn aber keine Rückstellungen gebildet werden können, führt das zu einem nicht verantwortbaren Investitionsstau. Das macht uns große Sorgen. Zumal wir mit Blick auf unser Profil ohnehin schon Mehrkosten zum Beispiel für Schulseelsorger oder Sozialarbeiter zu tragen haben.
Das Statistische Bundesamt weist aus, dass Sachsen-Anhalt für Schüler an freien Schulen je nach Schulform zirka 1800 bis 3100 Euro weniger bereitstellt, als für die Schüler an den Schulen des Landes. Wir hoffen, dass der Landtag diesen Zustand bald beendet und die eklatante Unterfinanzierung der Schulen in freier Trägerschaft durch eine angemessene Refinanzierung ablöst. Die Edith-Stein-Schulstiftung hat dem Land zugesichert, dass das Bistum Magdeburg keine weiteren Schulgründungen plant. Wird in Kürze keine Verbesserung zu erwarten sein, müssen wir, schon um die Existenz unserer Schulen zu sichern, vor das Verwaltungsgericht ziehen und eine angemessene Refinanzierung einklagen.

Eckhard Pohl, Mit freundlicher Genehmigung der Kirchenzeitung Tag des Herrn. www.tag-des-herrn.de, Alle Rechte vorbehalten. © St. Benno-Verlag, Leipzig.

 

 

Freie Schulen fordern angemessene Finanzierung !

Freie Schulen fordern angemessene Finanzierung !

Vor dem Hintergrund der stattfindenden Haushaltsklausur der Landesregierung zum Doppel-Etat für 2017/18 formuliert der Stiftungsdirektor der katholischen Edith-Stein-Schulstiftung, Steffen Lipowski, die große Befürchtung, dass das freie Schulwesen in Sachsen-Anhalt unter die „Räder“ kommt: „Bei allen Sparbemühungen des Landes, darf es nicht zu einem Niedergang unseres freien Schulwesens kommen. Schon jetzt gibt das Land für einen Schüler an einer staatlichen Schule je nach Schulform im Durchschnitt zwischen 1.800,00 € – 3.100,00 € mehr aus, als für einen Schüler an einer durch das Land anerkannten freien Schule. Diese Lücke können wir nicht ausgleichen; diese Lücke kann auch kein anderer freier Träger auf Dauer ausgleichen. Wir brauchen so schnell wie möglich eine deutlich bessere Finanzierung durch das Land. Für den Haushalt der Edith-Stein-Schulstiftung für das Schuljahr 2016/17 konnte der erhebliche Fehlbetrag nur mit Mitteln aus dem Stiftungsvermögen ausgeglichen werden. Das bestehende freie Schulwesen in Sachsen-Anhalt ist eines der größten Errungenschaften der freiheitlichen demokratischen Entwicklung unseres Bundeslandes. Dieses muss auch im neuen Landeshaushalt ganz deutlich werden!“

Für Rückfragen steht zur Verfügung: St. Lipowski, Stiftungsdirektor

Fortbildungskatalog SJ 2016/17 ist online

Fortbildungskatalog SJ 2016/17 ist online

Der neue Fortbildungskatalog der Edith-Stein-Schulstiftung ist online.

Sie können sich ab sofort für alle Veranstaltungen online über das Kalendermodul oder die Schlagwort-Liste auf der Startseite www.edith-stein-schulstiftung.de anmelden.

Stiftungsdirektor kritisiert gezielte Abwerbung von Lehrkräften freier Schulen durch das Land Sachsen-Anhalt

Stiftungsdirektor kritisiert gezielte Abwerbung von Lehrkräften freier Schulen durch das Land Sachsen-Anhalt

Die Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg hat die Schulpersonalpolitik in Sachsen-Anhalt kritisiert. Das Land versuche, Lehrer der Schulen in freier Trägerschaft noch unmittelbar vor dem neuen Schuljahr abzuwerben, so Stiftungsdirektor Steffen Lipowski am Montag in Magdeburg. Die vom Land zusätzlich ausgeschriebenen 270 Lehrerstellen brächten die freien Träger unter Druck. Auch bemängelte er, dass die Verbeamtung von Lehrern dem Land einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffe. Im Landesdienst verdienten die Pädagogen deutlich mehr.

Lipowski wies darauf hin, dass das Land schon jetzt die tatsächlich anfallenden Kosten der freien Schulträger nur zu etwa zwei Dritteln refinanziere. Um die Nettogehaltslücke bei den eigenen Lehrern im Vergleich zu denen im Landesdienst auszugleichen, müssten die freien Schulen das Schulgeld fast verdoppeln, erklärte der Stiftungsdirektor.

Auch der Generalvikar des Bistums Magdeburg, Raimund Sternal, hatte vor einigen Wochen die schwarz-rot-grüne Landesregierung aufgerufen, eine angemessene Schulfinanzierung für alle freien Träger sicherzustellen. In Sachsen und Thüringen hatten die freien Schulträger in den vergangenen beiden Jahren auf dem Rechtsweg Anpassungen der staatlichen Zuschüsse und in Folge eine Erhöhung der Mittel erwirkt. In Brandenburg hingegen erlaubte das Verfassungsgericht Ende 2014 Kürzungen bei der Privatschulförderung. | kna

Katholische Schulen mit ausgeglichenem Haushalt in das kommende Schuljahr

Katholische Schulen mit ausgeglichenem Haushalt in das kommende Schuljahr

Für die Katholischen Schulen im Land Sachsen-Anhalt wurde ein ausgeglichener Haushalt zum Schuljahr 2016/17 verabschiedet. Dank der im März dieses Jahres beschlossenen Erhöhung des Schulgeldes und der Tatsache, dass ein erheblicher Fehlbetrag mit Mitteln aus dem Stiftungsvermögen ausgeglichen wird, hat der Stiftungsrat der Edith-Stein-Schulstiftung dies gestern einstimmig beschlossen. Die Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg ist Träger von vier Grundschulen, einer Sekundarschule und drei Gymnasien mit insgesamt über 3200 Schülerinnen und Schülern.

 

Generalvikar Raimund Sternal sieht dies als deutliches Signal,  dass das Bistum auch zukünftig uneingeschränkt zu seinen Schulen steht und weiterhin an der hohen Qualität schulischer Bildungsarbeit festhalten will. Perspektivisch ist hier jedoch die Landesregierung gefordert, die eine angemessene Schulfinanzierung für alle privaten Träger sicherstellen muss. In anderen Bundesländern würde dies ja auch funktionieren und das Bistum hätte schon lange genug durch überdurchschnittliche Transferzahlungen diese öffentliche Aufgabe finanziert.

Toller Erfolg beim Certamen Franckianum

Toller Erfolg beim Certamen Franckianum

Beim diesjährigen landesweiten Lateinwettbewerb haben Schüler der Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung die vorderen Plätze belegt. Dieser kleine, aber sehr anspruchsvolle Wettbewerb fand dieses Jahr bereits zum zwanzigsten Mal statt. Immer wieder fanden sich Schüler aus den Gymnasien des Bistums unter den Teilnehmern der Endrunde, darunter auch etliche spätere Sieger. Dieses Jahr jedoch belegten drei Schüler gemeinsam den ersten Platz und erhielten als Lohn für ihre Leistung jeweils ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes: Elias Projahn vom Norbertusgymnasium in Magdeburg, Moritz Barth vom Liborius-Gymnasium in Dessau und Kira Vordermark vom Elisabeth-Gymnasium in Halle. Komplettiert wird dieser sensationelle Erfolg durch einen dritten Platz von Johannes Prick, Norbertusgymnasium Magdeburg.

Allen Teilnehmern auch von dieser Stelle aus herzlichen Glückwunsch, alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft!

Neuer Jahresplan ist da!

Neuer Jahresplan ist da!

In den nächsten Tagen verschickt die Arbeitsstelle für Jugendpastoral ihren neuen Jahresplan mit vielen Angeboten und Veranstaltungen für 2016/2017. Hier findet ihr den Plan schon als Download. Gemeinsam mit dem BDKJ, dem Sankt-Michaels-Haus, der Arbeitsstelle für Kinderpastoral, dem Don-Bosco-Zentrum, Pfarreien und Verbänden ist wieder ein schönes Programmheft entstanden.

Hier gehts zum neuen Jahresplan

Stiftungsdirektor begrüsst neuen Verwaltungsleiter

Stiftungsdirektor begrüsst neuen Verwaltungsleiter

Der Stiftungsdirektor, Herr Steffen Lipowski, heißt den neuen Verwaltungsleiter, Herrn Holger Jeschke, in der ESS herzlich willkommen! Herr Jeschke ist seit Anfang Mai 2016 in der Schulstiftung tätig und verantwortet Aufgaben in den Bereichen Buchhaltung/Rechnungswesen, Haushaltsplanung und Controlling, Gebäude- und Vertragsmanagement sowie zentraler Einkauf. Herr Jeschke ist außerdem betrieblicher Datenschutzbeauftragter.