Emanuel Levinas (1906-1995) zählt zu den großen Ideengebern des 20. Jahrhunderts, mit denen ein neuer Ton in die philosophische Tradition Einzug erhält. Seine Skepsis gegen alle Formen der Machtausübung ist fundamental und trägt zur Erneuereung eines neuen Sprachdenkens bei. Die Thematisierung Gottes ist von seiner Kritik nicht ausgeschlossen, sondern bildet einenen zentralen Fluchtpunkt seines Denkens. Die Konsequenzen seiner Schriften sind radikal und für die heutige kontinentale Philosopietraditon nicht mehr wegzudenken. In thematischsen Hinführungen und gemeinsamer Lektüre werden Brücken für dieses innovative Denken gebahnt, um auch - in aller Vorläufigkeit - einige der Herausforderungen für eine zeitgemäße Theologie zu bedenken. Damit macht der Autor und Philosoph neugierig auf neue Perspektiven und Horizontverschiebungen. Zugleich bietet die Lektüre seiner Texte die Möglichkeit, sich ernsthaft mit dem eigenen Gottesglauben und den Zweifeln auseinanderzusetzen.

Referent: PD Dr. René Dausner, Vertretungsprofessur f. Systematische Theologie, TU Dresden

Organisatoren: Dr. Reinhard Grütz, Halle/S. und Peter Brause, Magdeburg

Anmeldung: Katholische Akademie des Bistums Magdeburg, An der Moritzkirche 6, 06108 Halle/S. Tel. 0345/2900087, Fax 0345/2900089, E-Mail: antje.loehr-dittrich@bistum-magdeburg.de

Kosten: EZ-Zuschlag und TN-Gebühr


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