St. Mauritius-Sekundarschule empfängt Jury des Deutschen Schulpreises
16.06.2026
Zwei intensive Tage an der St. Mauritius-Sekundarschule in Halle (Saale): Im Rahmen des Deutschen Schulpreises 2026 war ein Juryteam vor Ort, um Unterricht, Schulleben und das besondere pädagogische Konzept der Schule kennenzulernen. Auch die Presse begleitete den Abschluss des Jurybesuchs.
Ein besonderer Schritt im Auswahlverfahren
Die St. Mauritius-Sekundarschule in Halle (Saale) gehört zu den Top 20 Schulen im Wettbewerb um den Deutschen Schulpreis 2026. Aus 87 Bewerbungen aus ganz Deutschland und dem Netzwerk der Deutschen Auslandsschulen wurde sie von einer rund 50-köpfigen Jury aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Verwaltung für die nächste Runde ausgewählt.
Am 3. und 4. Juni folgte nun der nächste wichtige Schritt im Auswahlverfahren: Ein Juryteam besuchte die einzige katholische Sekundarschule in Sachsen-Anhalt, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von der Schule zu machen.
Einblicke in Unterricht und Schulleben
Während des zweitägigen Besuchs erhielten die Jurymitglieder vielfältige Einblicke in Unterricht, Schulleben, Ganztagsangebote, Freie Studien, Berufsorientierung und die Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft. Auf dem Programm standen Unterrichtsbesuche sowie Gespräche mit der Schulleitung, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kooperationspartnern.
Dabei wurde deutlich, was die St. Mauritius-Sekundarschule auszeichnet: eine klare pädagogische Haltung, verlässliche Beziehungen, individuelle Förderung und eine starke Orientierung an den Zukunftswegen der Jugendlichen. Die Schule zeigt, wie gute Schulentwicklung auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen gelingen kann – durch Struktur, Zusammenarbeit und eine Schulgemeinschaft, die junge Menschen sieht und stärkt.
Pädagogisches Konzept mit eigener Handschrift
Die St. Mauritius-Sekundarschule arbeitet auf Grundlage der Marchtaler Planpädagogik, die am Standort Halle durch eine eigene Prägung weiterentwickelt wurde. Dieses Konzept verbindet Werteorientierung, strukturiertes Lernen und individuelle Förderung auf besondere Weise.
Junge Menschen werden in ihrer Vielfalt angenommen, in ihrer Verantwortung gestärkt und in ihrem Lernen als Teil einer Gemeinschaft begleitet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem gebundenen Ganztag sowie der engen Verzahnung von Fachunterricht und projektorientierten Lernformaten.
Berufsorientierung als roter Faden
Besonders sichtbar wurde während des Jurybesuchs auch die konsequente Berufsorientierung der Schule. Praktische Erfahrungen, Kooperationen mit außerschulischen Partnern und die frühzeitige Auseinandersetzung mit beruflichen Perspektiven sind fest im Schulalltag verankert.
So werden Schülerinnen und Schüler nicht erst am Ende ihrer Schulzeit, sondern kontinuierlich auf ihren weiteren Weg vorbereitet. Sie erhalten Raum, eigene Stärken zu entdecken, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Perspektiven für Ausbildung, Beruf und weitere Bildungswege zu entwickeln.
Anerkennung für die gesamte Schulgemeinschaft
Die Top-20-Auswahl ist bereits jetzt eine besondere Anerkennung für die Arbeit der gesamten Schulgemeinschaft: für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeitende, Eltern, Kooperationspartner und die Schulleitung.
Sie würdigt eine Schule, die junge Menschen in den Mittelpunkt stellt und Bildung nicht allein als Wissensvermittlung versteht, sondern als Begleitung auf dem Weg zu Selbstständigkeit, Verantwortung und Zukunftszuversicht.
Für die Edith-Stein-Schulstiftung ist die Auswahl ebenfalls ein besonderer Moment. Die St. Mauritius-Sekundarschule ist die einzige Sekundarschule der Stiftung und zugleich die einzige katholische Sekundarschule in Sachsen-Anhalt. Eine Auszeichnung mit dem Deutschen Schulpreis wäre für die Stiftung eine Premiere.
Pressegespräch zum Abschluss
Zum Abschluss des Jurybesuchs fand ein Pressegespräch statt. Mehrere Medienvertreterinnen und -vertreter nutzten die Gelegenheit, mit Mitgliedern des Juryteams sowie Vertreterinnen und Vertretern der Schule ins Gespräch zu kommen und mehr über das pädagogische Konzept, die Schulentwicklung und die besondere Bedeutung der Top-20-Auswahl zu erfahren.
Auch in der Berichterstattung wurde deutlich, welche Aufmerksamkeit die St. Mauritius-Sekundarschule mit ihrer Nominierung erhält.
Wie es weitergeht
Am 18. Juni entscheidet sich, welche Schulen unter die Top 15 kommen und damit zur feierlichen Preisverleihung nach Berlin eingeladen werden. Die Preisverleihung findet am 29. September 2026 statt.
Unabhängig vom weiteren Verlauf zeigt die Top-20-Auswahl schon jetzt, welche Qualität, Innovationskraft und Haltung in der St. Mauritius-Sekundarschule gelebt werden – und wie viel möglich ist, wenn Schule konsequent vom jungen Menschen her gedacht wird.
Weitere Berichterstattung
Auch regionale Medien haben über den Jurybesuch und die Top-20-Auswahl der St. Mauritius-Sekundarschule berichtet:
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