Lawinenunglück in Österreich

11.01.2019

Schülerinnen und Schüler des Skikurses unseres Elisabeth-Gymnasiums sind am Mittwoch in Österreich von einer Lawine erfasst worden.

Allen betroffenen Schülerinnen und Schülern geht es gut, sie haben das Krankenhaus verlassen und sind wieder bei der Gruppe!

„Wir sind froh über das schnelle, sorgsame und professionelle Handeln aller Beteiligten, sowohl der Rettungskräfte auf der Skipiste als auch den Verantwortlichen im Tal. Unsere Schülerinnen und Schüler werden von unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort umsichtig begleitet. Alle Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Kolleginnen und Kollegen erwarten wir wohlbehalten zurück“, sagt Schulleiter Hans-Michael Mingenbach.

„Das höchste Gut ist die körperliche und geistige Unversehrtheit der uns anvertrauten Menschen“, sagt Stiftungsdirektor Steffen Lipowski. Bis auf weiteres werden deshalb alle schon geplanten Skikurse an den Schulen der Stiftung ausgesetzt.

 Der Stiftungsdirektor bedankt sich ausdrücklich bei allen begleitenden Lehrerinnen und Lehrern sowie den weiteren Betreuern. "Sie haben sich mit großer Umsicht, Einsatzbereitschaft und dem notwendigen Einfühlungsvermögen um unsere Schülerinnen und Schüler gekümmert.“

 

 

Die AfD als Partei der „Kümmerer“?

02.11.2018

Gegenwärtig schaltet die AfD in mehreren Bundesländern Webseiten frei, auf denen Lehrer gemeldet werden sollen, die sich AfD-kritisch äußern. Das ist auch für unser Bundesland geplant.

Der Aufruf zur organisierten Denunziation, zuletzt auf dem Territorium der DDR gängige Praxis und Instrument der Staatssicherheit, legt das wahre Gesicht dieser Partei einmal mehr offen.

Die AfD missachtet das demokratische Prinzip der politischen Meinungsfreiheit und begründet dies  mit der Forderung nach „politischer Neutralität“ von Lehrern.

 Steffen Lipowski, Stiftungsdirektor, nimmt dazu wie folgt Stellung: „AfD-Plattformen, auf denen Schüler AfD-kritische  Äußerungen ihrer Lehrer melden sollen, verurteile ich auf das Schärfste. Schulen in katholischer Trägerschaft verstehen sich nicht zur politischen und weltanschaulichen Neutralität verpflichtet. Unsere Schulen, auf dem christlichen Menschenbild fußend und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Landesverfassung von Sachsen-Anhalt einhaltend, stehen den wahren  Interessen der AfD diametral entgegen. Wir stehen für Menschlichkeit, Menschenwürde, Solidarität, Weltoffenheit und nicht für Ausgrenzung, Verfolgung und das Schüren von Ängsten. Dies zeigt auch die von den Bevollmächtigten der katholischen Bischöfe gegenüber den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Auftrag gegebene Studie Grundpositionen der Partei „Alternative für Deutschland“ und der Katholischen Soziallehre im Vergleich ( https://www.uni-muenster.de/FB2/ics/publikationen/AP8.html )", so Lipowski.

Funkkontakt zur Raumstation ISS bietet Gänsehautmomente im Liborius Gymnasium

01.11.2018

In einem Zeitfenster von nur 10 Minuten schwebte die Internationale Raumstation ISS direkt über Dessau. Schülerinnen und Schüler vom Liborius Gymnasium nutzen die Zeit, Funkkontakt zur Raumstation und dem Astronauten Alexander Gerst herzustellen. Rund 300 Schüler, Lehrer und geladene Gäste saßen gespannt in der Schulaula und lauschten dem Amateurfunker-Code ins All. „Delta Kilo Zero Lima Golf calling,“ so versuchte es minutenlang Physiklehrer und Hauptinitiator des ISS-Projektes, Jens Home, den Kontakt zur ISS herzustellen. Dann endlich das kosmische Rauschen und die klare Stimme des Kommandeurs der Raumstation. Was für ein Gänsehautmoment!

400 Kilometer über Dessau schwebte die Raumstation auf ihrem Weg durchs All. Und Astro-Alex, wie Astronaut Gerst gern in den Sozialen Netzwerken genannt wird, beantwortete klar, ehrlich und fröhlich die Fragen der Schülerinnen und Schüler. So wollte Serenity aus der AG Amateurfunk und Elektronik wissen, was Gerst bei der Landung nach seiner ersten Mission gedacht habe und er antwortete: Boah, ist das schwer hier!“ Und Johann fragte: „Was schätzen Sie am Leben auf der Erde am meisten?“ Der Kommandant der ISS erklärte den Zuhörern, dass er früher seinen Blick einfach nur in den Himmel und ins All gerichtet hatte, bis zu dem Moment, in dem er sich seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen konnte. „Aus dem All bekommst du den Perspektivwechsel! Denn unsere Erde ist der einzig besondere Ort.“ Und Schwupps, schon war er fort, dreht weitere Bahnen um unseren besonderen Planeten.

Dieses außergewöhnliche Ereignis in der Schulaula des Liborius Gymnasium ist aber nicht vom Himmel gefallen. Viel Arbeit und Herzblut wurde in die Vorbereitung gesteckt. Einzelne Gruppen erklärten den Gästen verschiedene Vorbereitungsschritte. Vor allem die Technik musste im Vorfeld genau abgestimmt und eingespielt werden. Von der Funkantenne bis zum Polarisationsschalter an der Funkstation in der Aula. Es musste gelötet, verkabelt und gelernt werden. Für die Unterstützung auch der Funkamateure dankte Home und resümiert: „So etwas erlebst du nur einmal!“ Auch wenn er noch kein neues konkretes Großprojekt im Auge hat, so sind sich alle sicher, dass schon bald eine frische Vision die Astronomiekurse und die zahlreichen AGs wehen wird. - Over and out!

Videomitschnitt unter: www.youtube.com/watch?v=VlsDUjfN-2A

 

Haushalt der ESS für das Schuljahr 2018/2019 mit positiver Entwicklung

31.08.2018

Dank der erhöhten Elternbeiträge und der geänderten Regelungen zur Refinanzierung freier Schulträger im Schulgesetz ab 01.08.2018 konnte die Unterdeckung im Haushalt der ESS deutlich verringert werden. „Während wir bei den Elternbeiträgen schon an die Belastungsgrenze für Familien gegangen sind, kommt das Land seiner Verpflichtung zur Gleichbehandlung von Landeskindern noch immer nicht nach“, formuliert Stiftungsdirektor Steffen Lipowski. "Die Stellen von Verwaltungskräften, Sekretärinnen und Hausmeistern werden noch immer nicht ausreichend refinanziert. Kosten für IT-Fachkräfte oder Datenschutzbeauftrage und Gebäudekosten bleiben weiterhin unberücksichtigt. Hier bleibt die Landesregierung in der Pflicht“, so der Stiftungsdirektor.

"Du sollst ein Segen sein." (Gen. 12,2) - Frau Marie-Theres Pogoda als Leiterin der St. Mechthild-Grundschule feierlich eingeführt

11.06.2018

„Du sollst ein Segen sein“ (Gen. 12,2) – unter diesem Leitgedanken stand der Gottesdienst am 6. Juni 2018 in der St. Agnes-Kirche, in dem Bischof Dr. Gerhard Feige die Schulleiterin, Marie-Theres Pogoda, segnete, um sie für ihre neue Aufgabe zu stärken: „Gott stärke dich für deine neue Aufgabe. Gottes Geist erfülle dich mit allem Guten. Er schütze dich vor Überforderung und belebe dich mit immer neuer Kraft. Gehe deinen Weg in Freude und sei gesegnet!“

Schülerinnen und Schüler gestalteten unter Anleitung von Eva Knopp und der musikalischen Begleitung durch Michael Scholl die gemeinsame liturgische Feier, zu der viele Lehrkräfte, Eltern und Mitarbeiter der Schulgemeinschaft, weiterer Stiftungsschulen und des Schulträgers gekommen waren. Bereits seit 1. Februar 2018 hatte Frau Pogoda die Leitung der St. Mechthild-Grundschule übernommen. Im Rahmen des Gottesdienstes überreichte ihr der Stiftungsdirektor, Steffen Lipowski, die offizielle Ernennungsurkunde.

Wallfahrt der Grundschulen der Edith-Stein-Schulstiftung

04.06.2018

Unter dem Leitgedanken „Der Glaube sprengt Mauern“ trafen sich die vier Grundschulen der Edith-Stein-Schulstiftung Ende Mai im Benediktiner-Kloster Huysburg zu ihrer zweijährigen Schulwallfahrt. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrkräften, Eltern und Schulseelsorgern sowie den Mitarbeiter/innen der Schulstiftung. Bei herrlichem Wetter feierten die ca. 500 Schülerinnen und Schüler aus der St. Franziskus-Grundschule aus Halle/S., der St. Martin-Grundschule aus Oschersleben, der St. Hildegard-Grundschule aus Haldensleben und der St. Mechthild-Grundschule in Magdeburg einen gemeinsamen Gottesdienst mit Bischof Dr. Gerhard Feige. 

Den Lesungstext (Apg 2,1-13), der das biblische Pfingstereignis thematisierte, stellten die Schüler der St. Hildegard-Grundschule unter Anleitung ihrer Religionslehrkräfte, Christine Rauwolf und Roswitha Münch, szenisch dar. Sie zeigten, welche Hindernisse sie kennen, die das Miteinander erschweren und wie Steine eine Mauer zwischen Menschen bilden können: Streit, Ausgrenzung, keine Zeit füreinander. Zugleich schlugen sie Wege vor, um eine Mauer aus solchen Steinen wieder einzureißen.

Bischof Feige thematisierte in seiner Predigt zum Evangelium (Mt 28,16-20) auf der Wallfahrtswiese, was ein gutes Miteinander in einer Gemeinschaft mit dem Wirken des göttlichen Geistes verbindet. Der Geist Gottes sei mal leise, mal brausend und immer vielgestaltig. Er begleite jeden Menschen auf seinem Weg und fördere die Achtsamkeit füreinander. Den Schülerinnen und Schülern wünschte der Bischof, dass sie diesen guten Geist Gottes erkennen mögen und bereit seien, ihm zu vertrauen.

Musikalisch gestalteten den Gottestdienst Schülerinnen und Schülern der St. Hildegard-Grundschule gemeinsam mit dem Mitarbeiterteam der Pfarrei St. Christophorus in Haldensleben: Bernhard und Christine Neumann sowie Pfr. Winfried Runge.

Nach dem Mittagessen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, zwischen verschiedenen thematischen Angeboten zu den Patronen der Schulen bzw. Edith Stein als Patronin der Schulstiftung zu wählen. Dabei erfuhren sie Wissenswertes oder konnten sich kreativ ausprobieren. Dank der Unterstützung der Arbeitsstelle für Jugendpastoral gab es auf den Wallfahrtsgelände ein großes Angebot an freiem Spiel und Geschicklichkeitsspielen sowie eine viel genutzte Hüpfburg.

In der die Wallfahrt abschließenden Andacht dankte der Stiftungsdirektor, Steffen Lipowski, allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen hatten, insbesondere den beiden Schulleiterinnen, Claudia Beckurs und Sandra Lehmann. Den Schülerinnen und Schülern wünschte Steffen Lipowski, ein gutes Ankommen an ihren Heimatorten und den Schutz des Himmels.

 

 

Aktualisierung der Grundlagen für Religionsunterrichte und Ethikunterricht

19.04.2018

Gemäß Artikel 7 Abs. 3 Satz 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland und Artikel 27 Abs. 3 Satz 1 der Verfassung des Landes Sachsen-Anhalt ist der Religionsunterricht in den öffentlichen Schulen ordentliches Lehrfach.

Das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt hat im nichtamtlichen Teil des Schulverwaltungsblattes (SVBl. LSA 3/2018, S. 35f.) einen Grundlagentext für die Religionsunterrichte und den Ethikunterricht im Land Sachsen-Anhalt veröffentlicht.

Dieser Text dient der Information aller, die rechtliche oder organisatorische Fragen zum Wahlpflichtbereich haben: Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern sowie religionsmündige Schülerinnen und Schüler.

Den ausführlichen Grundlagentext finden Sie hier.

Offene Petition an den Landtag für mehr finanzielle Unterstützung der Schulen in freier Trägerschaft im Land Sachsen-Anhalt

23.02.2018

Am 30.01.2018 haben sich mehr als 100 Elternvertreter freier Schulen in der Saaleschule Halle versammelt und nach engagierten Diskussionen einen Offenen Brief an unsere maßgeblichen Landespolitiker verabschiedet, in dem sie eine deutliche Verbesserung der Finanzausstattung der freien Schulen in Sachsen-Anhalt rückwirkend zum 01.01.2018 fordern.

In diesem Zusammenhang unterstützt die Edith-Stein-Schulstiftung ausdrücklich die folgende Petition der Elternschaft an den Landtag für mehr finanzielle Unterstützung für Schulen in freier Trägerschaft im Land Sachsen-Anhalt!

 

Aktuelle Zahlen aus dem Bericht des Wirtschaftsprüfers zum Jahresabschluss SJ 2016/17

14.02.2018

Im Zusammenhang mit der zum 01.08.2018 beschlossenen neuen Schulgeldordnung und der damit verbundenen deutlichen Steigerung der Schulgeldbeträge sind immer wieder Fragen zur wirtschaftlichen Situation der Edith-Stein-Schulstiftung gestellt worden. Aus den Jahresabschlüssen und Prüfberichten der letzten Jahre finden Sie hier die relevanten Wirtschaftszahlen.

Die Zahlen sind dem Bildungsministerium nicht unbekannt, legen wir doch jährlich unsere Jahresabschlüsse dem Ministerium gegenüber offen. Ausgeglichene Haushalte sind in den letzten drei Haushaltsjahren nur durch Entnahmen aus Rücklagen möglich gewesen. Die Zahlen zeigen aber auch, dass wir erfolgreich an einer Trendwende der negativen Entwicklung arbeiten. Wir hoffen, dass nun auch die Politik endlich die Notwendigkeit einer angemessenen Refinanzierung erkennt und im laufenden Gesetzgebungsverfahren zur Novelle des Schulgesetzes eine verbesserte Finanzierung freier Schulen umsetzt. Zusammen mit der beschlossenen Schulgelderhöhung werden wir unser Schulengagement dauerhaft sichern. Wir sind von der Zukunft unserer Schulen überzeugt und werden deshalb im laufenden Jahr aus Förder- und Eigenmitteln über eine Millionen EUR in die IT-Ausstattung unserer Schulen investieren, denn gute Schulen benötigen auch eine zukunftsweisende Ausstattung. Mit unseren motivierten Kollegien, einer modernen Pädagogik und der zeitgemäßen Schulausstattung sowie engagierten Eltern dürfen wir hoffnungsvoll und auf Gott vertrauend in die Zukunft blicken.

Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers