EU und das Land Sachsen-Anhalt fördern die IT-Ausstattung der Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung

05.03.2019

Mit insgesamt 1.200.000 EUR werden alle acht Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung für den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft fit gemacht.

Die Maßnahmen in der St. Hildegard-Grundschule und in der St. Martin-Grundschule werden durch die Europäische Union aus dem ELER-Fond zur Unterstützung des ländlichen Raums finanziert. Beide Schulen werden für insgesamt 183.100 Euro modernisiert. Die EU beteiligt sich mit 75 Prozent an der Investitionssumme. Die anderen sechs Schulen mit Standorten in den Oberzentren Dessau, Halle und Magdeburg werden mit 75 Prozent der Investitionssumme durch das Land Sachsen-Anhalt unterstützt.

Die Mittel sollen den Zugang zu modernen Informations- und Kommunikations-technologien (IKT) erleichtern. Die ESS schafft für die Schulen moderne Tablets (Minicomputer), digitale Schultafeln (Whiteboards), Displays, Beamersysteme, Servertechnik und moderne WLAN- sowie Firewallsysteme an. Zudem erhalten die Schulen eine „strukturierte Verkabelung“. Mit diesem Kabelsystem können hohe Internetgeschwindigkeiten, die das Breitbandnetz zukünftig ermöglicht, nun auch bis in jeden Klassenraum gelangen. Bis zum Juni 2019 soll das Projekt an allen Standorten abgeschlossen sein.

 

Viele haben gedankt, vielen ist zu danken.

01.03.2019

Knapp 18 Jahre lang bekleidete Peter Brause das Amt des Abteilungsleiters für Religionspädagogik der Edith-Stein-Schulstiftung im Bistums Magdeburg. Zum 01. März wechselt er in das Bistum Rottenburg-Stuttgart. In einem Gottesdienst wurde er nun von Bischof Dr. Gerhard Feige unter der Anwesenheit von über 40 Weggefährten feierlich verabschiedet.

 „Ein Abschied bringt immer gemischte Gefühle mit sich, dennoch überwiegt bei Ihnen der Dank“, so die einleitenden Worte des Bischofs. Auch im weiteren Verlauf des Gottesdienstes stand das Handeln Brauses im Zentrum.

 So beschreibt Feige in seiner Predigt, bezogen auf das Matthäusevangelium und die Geschichte über den Herrn, der seinen Dienern Talente zur Aufbewahrung übergibt, die Begabungen von Peter Brause. Gott gibt jedem Menschen ein „Grundkapital an Lebensmöglichkeiten, Begabungen und Zutrauen“. Uns, den Dienern, stehe es frei, dieses Kapital zu entfalten und zu vermehren, wie die ersten Beiden es getan haben, oder sie aus Mangel an Vertrauen zu verstecken, so wie der dritte Diener.

 Brauses Gaben bestanden darin, sich in den „Dienst der Menschwerdung der Kinder und Jugendlichen“ zu stellen und sie „in die Freiheit zu begleiten: eine Freiheit, in der sie immer mehr erkennen, wer sie sind und was Gott mit ihnen vorhat, eine Freiheit, in der sie lernen, sich in der Flut der Informationen zurechtzufinden, die durch die Medien auf sie einströmen, und in der Vielfalt heutiger Lebensmöglichkeiten eine eigene Position zu beziehen.“

 Zum Ende des Gottesdienstes stellte Bischof Feige Peter Brause unter Gottes Segen, dankte ihm für seine Verdienste im Bistum Magdeburg und wünschte ihm Kraft und Mut für seinen neuen Lebensweg.

 Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Anwesenden zu einem Empfang im Bischöflichen Ordinariat eingeladen. Hier folgte eine große Anzahl an Gruß- und Dankesworten, wie das von Steffen Lipowski, Leiter der Edith-Stein-Schulstiftung. Dieser stellte seinen Kollegen als einen Freund dar, der einen großen Verdienst am Religionsunterricht hat. „Es gibt keinen neuen Religionsplan, der nicht seine Handschrift trägt, keinen Absolventen und keine Absolventin für Religionslehre, der oder die nicht von ihm begleitet wurde und kein Schulbuch, das nicht durch seine Hände ging.“ Auch nannte er Brause einen Generalisten, der nicht nur auf einem, sondern auf vielen Gebieten Leistung zeigen konnte.

 Nach Lipowski ergriff Prof. Dr. Harald Schwillus, Leiter der Religionspädagogik und Katechetik mit Schwerpunkt Didaktik des katholischen Religionsunterrichts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Für ihn war Peter Brause ein Fachmann und ein kompetenter Partner. Durch seine Ausarbeitung der Studien- und Prüfungsordnung für die Martin-Luther-Universität sei überhaupt erst die Grundlage für die Ausbildung von Religionslehrer geschaffen wurden.

 Es folgten weitere Ansprachen von Brauses evangelischen Kollegen, Sören Brenner, Vertreter der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und Ramona Möbius, evangelische Landeskirche Anhalt. Genauso sprachen die Berliner Vertreter Mathias Bröckl, Leiter des Teilbereiches für Religionsunterricht und Religionspädagogik im Erzbistum und Prof. Dr. Matthias Hahn von der evangelische Hochschule der Bundeshauptstadt sowie die Schulleitungen der Schulstiftung ihren Dank aus.

 Zu guter Letzt ergriff Peter Brause selbst das Wort und dankte für die guten Wünsche und ihre Bitte um Segen für ihn. „Etwas Besseres, als unter dem Segen Gottes auf einen neuen Weg zu gehen, kann es nicht geben.“ In seiner Ansprache gab er den Dank an seine Wegbegleiter zurück, besonders an seine unmittelbaren Kollegen aus der Schulstiftung, auf die er sich zu jeder Zeit verlassen konnte. „Der Grad der Arbeitsteilung war bei uns sehr hoch, die Kooperation aber auch.“

 Seine Arbeit im Bistum Magdeburg habe Brause gelehrt, den „Bildungsauftrag nicht in Bistums- oder Konfessionsgrenzen zu denken.“ Aus diesem Grund hofft er, auch in Zukunft mit vielen seiner ehemaligen Kollegen zusammen arbeiten zu können.

 (Titus Tekaath, Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Magdeburg)

Lawinenunglück in Österreich

11.01.2019

Schülerinnen und Schüler des Skikurses unseres Elisabeth-Gymnasiums sind am Mittwoch in Österreich von einer Lawine erfasst worden.

Allen betroffenen Schülerinnen und Schülern geht es gut, sie haben das Krankenhaus verlassen und sind wieder bei der Gruppe!

„Wir sind froh über das schnelle, sorgsame und professionelle Handeln aller Beteiligten, sowohl der Rettungskräfte auf der Skipiste als auch den Verantwortlichen im Tal. Unsere Schülerinnen und Schüler werden von unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort umsichtig begleitet. Alle Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Kolleginnen und Kollegen erwarten wir wohlbehalten zurück“, sagt Schulleiter Hans-Michael Mingenbach.

„Das höchste Gut ist die körperliche und geistige Unversehrtheit der uns anvertrauten Menschen“, sagt Stiftungsdirektor Steffen Lipowski. Bis auf weiteres werden deshalb alle schon geplanten Skikurse an den Schulen der Stiftung ausgesetzt.

 Der Stiftungsdirektor bedankt sich ausdrücklich bei allen begleitenden Lehrerinnen und Lehrern sowie den weiteren Betreuern. "Sie haben sich mit großer Umsicht, Einsatzbereitschaft und dem notwendigen Einfühlungsvermögen um unsere Schülerinnen und Schüler gekümmert.“