Wünsche schicken wir wie Sterne ... Bewegende Trauerfeier der Sankt-Franziskus-Grundschule zum Tod ihres Mitschülers und seiner Mutter

10.05.2019

„Unsere Schulkerze brennt“, beginnt Schulleiterin Iris Wiese den Trauergottesdienst in der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit in Halle. Schüler, Lehrer, Erzieher, Seelsorger und Eltern haben sich zu Fuß von der Sankt-Franziskus-Grundschule zur Kirche auf den Weg gemacht, um Jakob und seiner Mutter die letzte Ehre zu erweisen. Mit dabei war auch die Sekundarstufe des benachbarten Elisabeth-Gymnasiums. Und es war spürbar, trotz der großen Traurigkeit, waren alle getragen von der großen Gemeinschaft.

Kurz nach Ostern waren Jakob und seine Mutter auf Teneriffa bei einem tragischen Gewaltverbrechen zu Tode gekommen. Der jüngere Bruder überlebte das Geschehen. Beide Brüder waren Schüler der katholischen Grundschule Sankt Franziskus.

Seit einer Woche gab es in der Schule einen Raum der Stille, in dem die Mitschüler und Freunde persönlich gestaltete Bilder, Bastelarbeiten und Texte ablegen konnten. „Auch wenn wir trauern, wütend sind und ratlos“, so die Schulleiterin, „haben wir gemerkt, dass wir eine Gemeinschaft sind. Wir weinen und lachen zusammen.“ Nach den vielen Gesprächen auch mit Seelsorgern ist die Gemeinschaft noch einmal zusammengewachsen.

„Wir haben gelernt, dass wir Verantwoortung haben, für uns und die Gemeinschaft“, so Wiese. Die Trauer, Wut und Ohnmacht nahmen sie mit auf den Weg und brachten ihn ins Haus Gottes. „Hier dürfen wir uns unter Gottes Schutz stellen“, so Pater Clemens, der als Schulpfarrer und Seelsorger den bewegenden Gottesdienst leitete.

Zum Abschluss konnte Schulleiterin Iris Wiese noch eine frohe Botschaft vom überlebenden Mitschüler übermitteln: „Jonas geht seit drei Tagen auf seine neue Schule in der Nähe seiner Angehörigen und es geht ihm den Umständen entsprechend gut.“

Der Förderverein der Sankt Franziskus Grundschule hatte in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen erhalten, wie denn Jonas geholfen werden könne. Dazu wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

„Die Nachricht vom Tod unseres Mitschülers Jakob und seiner Mutter hat unsere Schulgemeinschaft zutiefst erschüttert und berührt“, so der Vorsitzende des Fördervereins Ludwig Kuttner.

Falls auch Sie helfen möchten:

Spendenkonto JONAS
IBAN: DE84 8005 3762 1894 0900 78
BIC: NOLADE21HAL
Bank: Saalesparkasse
Betreff: JONAS

(Pressestelle Bistum Magdeburg)

 

Wir sind bestürzt und unendlich traurig

30.04.2019

In der vergangenen Woche wurde auf der Insel Teneriffa ein fürchterliches Verbrechen an und in einer Familie aus unserer St. Franziskus-Grundschule begangen. Wir sind zutiefst bestürzt und unendlich traurig. Es ist für uns alle noch unfassbar, wie ein solches Leid geschehen konnte. Das Krisenteam der Schule ist sofort nach Bekanntwerden des Verbrechens zusammen gekommen und hat alle notwendigen Maßnahmen und weiteren Schritte koordiniert. Mit folgendem Elternbrief ist die Schulgemeinschaft informiert worden (Auszug):

Brief an die Elternschaft

Wir bitten inständig alle Pressevertreter die Trauer unserer Schulgemeinschaft zu respektieren und von Befragungen und Interviews Abstand zu nehmen.

In Abstimmung mit der Schul- und Hortleitung hat sich der Förderverein der Schule entschieden, folgendes Spendenkonto einzurichten.

Spendenkonto JONAS

IBAN: DE84 8005 3762 1894 0900 78

BIC: NOLADE21HAL

Bank: Saalesparkasse

Betreff: JONAS

 

 

 

Ökumenischer Religionslehrertag in Sachsen-Anhalt

02.04.2019

Mit „Tod und Trauer an der Schule“ hat der Ökumenische Religionslehrertag 2019 ein Thema gefunden, das zu bedenken und zu besprechen einfach dran war. Die herzlichen Begegnungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die guten Gespräche haben es leichtgemacht, das schwere Thema zu bearbeiten.

Nach dem Gottesdienst in der Kathedrale St. Sebastian zu Magdeburg, der von Bischof Dr. Gerhard Feige, Kirchenpräsident Joachim Liebig, Propst Christoph Hackbeil und Kathedralmusiker Matthias Mück geleitet wurde, stand die Arbeit in sieben Workshops im Mittelpunkt.

Die Workshops beleuchteten das Thema „Tod und Trauer in der Schule“ einerseits theoretisch, also wie die Lehrpläne seine Bearbeitung empfehlen, andererseits widmeten sie sich aber auch der Herausforderung des Schulalltags auf ganz praktische Weise. Dabei wurde deutlich: Tod und Trauer sind Realität an den Schulen. Die staatlichen und kirchlichen Lehrkräfte werden das, was sie in den Workshops besprochen und erlebt haben, in ihr Kollegium hineintragen. Und sie können ihre Erkenntnisse, die sie neu hinzugewonnen haben, auch in andere Bereiche des Lebens mit hineinnehmen, z.B. in die Familie, aber auch in die Kirchengemeinde.

Zwei Interviewauszüge weisen den Ertrag des Ökumenischen Religionslehrertags aus:

Dr. Ekkehard Steinhäuser, Direktor des PTI, sprach mit Brigitte Schattenberg, kirchliche (evangelische) Lehrkraft an zwei staatlichen Grundschulen und einer staatlichen Sekundarschule im Kirchenkreis Halberstadt, die an dem Workshop „Notfall-Seelsorge in der Schule im akuten Notfall“ teilnahm, den Landespolizeiseelsorgerin Thea Ilse angeboten hat:

Steinhäuser: „Frau Schattenberg, Sie haben den Workshop von Frau Ilse besucht. Was hat Sie dabei besonders angesprochen?“

Schattenberg: „Bei dem Workshop ging es ja um den Krisenfall, um die Seelsorge und um das Bekümmern in dem Moment, wo eine Katastrophe in einer Schule stattfindet. Ein plötzlicher Tod oder ein Unfall. Und in einer der Schulen, in der ich unterrichte, hatten wir eine Problematik Ende des Jahres, die mich selber auch sehr betroffen hat. Und für mich ist es sehr wichtig gewesen, in diesem Workshop zu hören: Wie weit kann man vorbereitet sein als Lehrerkollegium? Wie weit kann man vorbereitet sein als Religionslehrer auf eventuelle Katastrophen? Und wie wird es koordiniert?“

Steinhäuser: „Wie hat denn der Workshop auf sie gewirkt?“

Schattenberg: „Ich fand es sehr beruhigend zu erfahren, dass man betroffen sein darf und dass es auch eine Chaos-Zeit gibt im Brennpunkt, und dass man den auch akzeptieren kann. Und es war vor allem wichtig für mich zu hören, dass wir ein lückenloses Netz haben an Krisenmanagement und Seelsorgern, die man ansprechen kann, denn das ist im Alltag in der Schule so nicht präsent, nicht in jeder Schule.“

Steinhäuser: „Werden Sie das, was Sie heute erlebt haben, mit in den Berufsalltag hineinnehmen können?“

Schattenberg: „Ja, auf alle Fälle. Denn die drei Schulen, an denen ich unterrichte, wissen darum, dass ich heute hier an diesem Tag teilnehme. Es geht darum, dass die Kollegen einfach diese Fragen haben und ich jetzt zu Hause, das heißt also im Kollegium, berichten kann, was ich heute gehört habe. Denn in den Schulen wird sich bemüht um dieses Thema, um einfach auch vorbereitet zu sein. Und ich werde dann als eine Art Multiplikator das hoffentlich gut weitergeben können.“

Steinhäuser: „Herzlichen Dank für das Interview.“

Das zweite Interview führte Herr Steinhäuser mit Jörg Nowotny, kirchliche (katholische) Lehrkraft an einem kirchlichen Gymnasium der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg, der an dem Workshop „Rituale der Bewältigung von Trauer und Tod im Kontext der Schulgemeinschaft“ teilnahm, den Bruder Clemens Wagner (OFM) vom Katholischen Schulzentrum Halle angeboten hat:

Steinhäuser: "Herr, Nowotny, Sie haben den Workshop bei Bruder Clemens Wagner besucht. Was war das Eindrücklichste für Sie an diesem Workshop?“

Nowotny: „Die Offenheit, mit der Bruder Clemens Wagner an die Thematik herangegangen ist. Auch, dass keine Problemfälle ausgeklammert wurden, sondern dass auch explizit auf Problemfälle wie Suizid, Depression usw. eingegangen wurde, und dass da für mich sowohl beruflich wie auch persönlich sehr viele Anregungen dazu gekommen sind, die ich auch im Alltag, im Schulalltag und im Gemeindealltag zu Hause umsetzen kann.“

Steinhäuser: „Wie hat denn das, was Sie im Workshop erlebt haben, auf Sie gewirkt?“

Nowotny: „Einerseits war ich sehr neugierig geworden auf das, was Bruder Clemens uns selber erzählt hat. Es sind auch alte Erinnerungen in mir persönlicherseits hochgekommen, wo ich gesehen habe: Ein Todesfall, da wächst eben kein Gras drüber! Das verfolgt einen immer wieder. Und deswegen sind die Ansätze, die wir genannt bekommen haben, nämlich auf persönliche Umstände und persönliche Dinge des Verstorbenen einzugehen, ganz wichtige Sachen, weil: Diese Todesfälle begleiten einen unter Umständen sein ganzes Leben lang.

Steinhäuser: „Werden Sie das, was Sie in diesem Workshop erfahren haben, auch weiterbewegen können? Geht es in die schulpraktische Arbeit ein?“

Nowotny: „Ja. Wenn ich daran denke, wie viele Kollegen in den drei Todesfällen, die wir an der Schule hatten, ratlos dastanden, sind solche Sachen wichtig, wie zu sehen: Was war das für ein Mensch? Welche Interessen hatte er? Wie kann man die Hilflosigkeit der anderen Menschen auffangen? Wir haben zum Beispiel bei uns an der Schule – und das war auch ein Thema gewesen in dem Workshop - eine Klagemauer gebaut mit Natursteinen in einem Bereich, wo die Schüler tagtäglich vorbeikommen. Sie können dort Kerzen aufstellen. Es werden dort manchmal auch Zettel reingelegt mit Sorgen, mit persönlichen Sorgen auch. Und das war nicht nur in den Todesfällen so, wo das eine Hilfe war und wo wir uns alle gemeinsam versammelt hatten, sondern auch, wenn einer persönlich etwas hat, wenn einer persönlich betroffen ist, wenn einer persönlich Probleme hat. Das ist ein Ort, wo die Schüler einen Zugang dazu gefunden haben. […] Der Workshop ist nicht nur für meine Arbeit in der Schule, im Pastoralteam, in dem ich drin bin, wichtig. Diese Arbeit kann ich auch überall anwenden: zu Hause, in der Familie, in der Gemeinde.“

Steinhäuser: „Vielen Dank, Herr Nowotny, für das Gespräch.“

Der religionspädagogische Ertrag des Ökumenischen Religionslehrertags 2019 kann mit diesen Worten kaum besser beschrieben werden.

Die Kollekte aus dem gemeinsamen Gottesdienst der Kirchen ergab eine Summe i. H. v. 207,22 Euro, die der kirchlichen Flüchtlingshilfe gespendet wurde.

Das Pädagogisch-Theologische Institut und die Edith-Stein-Schulstiftung bedanken sich bei den Religionslehrerinnen und Religionslehrern beider Konfessionen für ihr Kommen. Wir wünschen für ihre Arbeit in der Schule viel Freude und Gottes Segen.

 Dr. Ekkehard Steinhäuser (PTI), Patricia Erben-Grütz (ESS)

Konsolidierung zeigt Wirkung, positive Entwicklung bestätigt!

27.03.2019

Der Prüfungsbericht für das Schuljahr 2017 / 2018 bestätigt den wirkungsvollen und erfolgreichen Konsolidierungskurs der Edith-Stein-Schulstiftung.

Am 21.01.2019 hat der Wirtschaftsprüfer dem Stiftungsdirektor und Stiftungsrat den positiven Trend vorgestellt. Die Bilanzzahlen, die G + V und der Tätigkeitsbericht des Stiftungsdirektors können hier abgerufen werden:

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Tätigkeitsbericht_STD.pdf

EU und das Land Sachsen-Anhalt fördern die IT-Ausstattung der Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung

05.03.2019

Mit insgesamt 1.200.000 EUR werden alle acht Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung für den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft fit gemacht.

Die Maßnahmen in der St. Hildegard-Grundschule und in der St. Martin-Grundschule werden durch die Europäische Union aus dem ELER-Fond zur Unterstützung des ländlichen Raums finanziert. Beide Schulen werden für insgesamt 183.100 Euro modernisiert. Die EU beteiligt sich mit 75 Prozent an der Investitionssumme. Die anderen sechs Schulen mit Standorten in den Oberzentren Dessau, Halle und Magdeburg werden mit 75 Prozent der Investitionssumme durch das Land Sachsen-Anhalt unterstützt.

Die Mittel sollen den Zugang zu modernen Informations- und Kommunikations-technologien (IKT) erleichtern. Die ESS schafft für die Schulen moderne Tablets (Minicomputer), digitale Schultafeln (Whiteboards), Displays, Beamersysteme, Servertechnik und moderne WLAN- sowie Firewallsysteme an. Zudem erhalten die Schulen eine „strukturierte Verkabelung“. Mit diesem Kabelsystem können hohe Internetgeschwindigkeiten, die das Breitbandnetz zukünftig ermöglicht, nun auch bis in jeden Klassenraum gelangen. Bis zum Juni 2019 soll das Projekt an allen Standorten abgeschlossen sein.

A3-Plakat_-_GS-Oschersleben.pdf

Viele haben gedankt, vielen ist zu danken.

01.03.2019

Knapp 18 Jahre lang bekleidete Peter Brause das Amt des Abteilungsleiters für Religionspädagogik der Edith-Stein-Schulstiftung im Bistums Magdeburg. Zum 01. März wechselt er in das Bistum Rottenburg-Stuttgart. In einem Gottesdienst wurde er nun von Bischof Dr. Gerhard Feige unter der Anwesenheit von über 40 Weggefährten feierlich verabschiedet.

 „Ein Abschied bringt immer gemischte Gefühle mit sich, dennoch überwiegt bei Ihnen der Dank“, so die einleitenden Worte des Bischofs. Auch im weiteren Verlauf des Gottesdienstes stand das Handeln Brauses im Zentrum.

 So beschreibt Feige in seiner Predigt, bezogen auf das Matthäusevangelium und die Geschichte über den Herrn, der seinen Dienern Talente zur Aufbewahrung übergibt, die Begabungen von Peter Brause. Gott gibt jedem Menschen ein „Grundkapital an Lebensmöglichkeiten, Begabungen und Zutrauen“. Uns, den Dienern, stehe es frei, dieses Kapital zu entfalten und zu vermehren, wie die ersten Beiden es getan haben, oder sie aus Mangel an Vertrauen zu verstecken, so wie der dritte Diener.

 Brauses Gaben bestanden darin, sich in den „Dienst der Menschwerdung der Kinder und Jugendlichen“ zu stellen und sie „in die Freiheit zu begleiten: eine Freiheit, in der sie immer mehr erkennen, wer sie sind und was Gott mit ihnen vorhat, eine Freiheit, in der sie lernen, sich in der Flut der Informationen zurechtzufinden, die durch die Medien auf sie einströmen, und in der Vielfalt heutiger Lebensmöglichkeiten eine eigene Position zu beziehen.“

 Zum Ende des Gottesdienstes stellte Bischof Feige Peter Brause unter Gottes Segen, dankte ihm für seine Verdienste im Bistum Magdeburg und wünschte ihm Kraft und Mut für seinen neuen Lebensweg.

 Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Anwesenden zu einem Empfang im Bischöflichen Ordinariat eingeladen. Hier folgte eine große Anzahl an Gruß- und Dankesworten, wie das von Steffen Lipowski, Leiter der Edith-Stein-Schulstiftung. Dieser stellte seinen Kollegen als einen Freund dar, der einen großen Verdienst am Religionsunterricht hat. „Es gibt keinen neuen Religionsplan, der nicht seine Handschrift trägt, keinen Absolventen und keine Absolventin für Religionslehre, der oder die nicht von ihm begleitet wurde und kein Schulbuch, das nicht durch seine Hände ging.“ Auch nannte er Brause einen Generalisten, der nicht nur auf einem, sondern auf vielen Gebieten Leistung zeigen konnte.

 Nach Lipowski ergriff Prof. Dr. Harald Schwillus, Leiter der Religionspädagogik und Katechetik mit Schwerpunkt Didaktik des katholischen Religionsunterrichts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Für ihn war Peter Brause ein Fachmann und ein kompetenter Partner. Durch seine Ausarbeitung der Studien- und Prüfungsordnung für die Martin-Luther-Universität sei überhaupt erst die Grundlage für die Ausbildung von Religionslehrer geschaffen wurden.

 Es folgten weitere Ansprachen von Brauses evangelischen Kollegen, Sören Brenner, Vertreter der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und Ramona Möbius, evangelische Landeskirche Anhalt. Genauso sprachen die Berliner Vertreter Mathias Bröckl, Leiter des Teilbereiches für Religionsunterricht und Religionspädagogik im Erzbistum und Prof. Dr. Matthias Hahn von der evangelische Hochschule der Bundeshauptstadt sowie die Schulleitungen der Schulstiftung ihren Dank aus.

 Zu guter Letzt ergriff Peter Brause selbst das Wort und dankte für die guten Wünsche und ihre Bitte um Segen für ihn. „Etwas Besseres, als unter dem Segen Gottes auf einen neuen Weg zu gehen, kann es nicht geben.“ In seiner Ansprache gab er den Dank an seine Wegbegleiter zurück, besonders an seine unmittelbaren Kollegen aus der Schulstiftung, auf die er sich zu jeder Zeit verlassen konnte. „Der Grad der Arbeitsteilung war bei uns sehr hoch, die Kooperation aber auch.“

 Seine Arbeit im Bistum Magdeburg habe Brause gelehrt, den „Bildungsauftrag nicht in Bistums- oder Konfessionsgrenzen zu denken.“ Aus diesem Grund hofft er, auch in Zukunft mit vielen seiner ehemaligen Kollegen zusammen arbeiten zu können.

 (Titus Tekaath, Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Magdeburg)

Lawinenunglück in Österreich

11.01.2019

Schülerinnen und Schüler des Skikurses unseres Elisabeth-Gymnasiums sind am Mittwoch in Österreich von einer Lawine erfasst worden.

Allen betroffenen Schülerinnen und Schülern geht es gut, sie haben das Krankenhaus verlassen und sind wieder bei der Gruppe!

„Wir sind froh über das schnelle, sorgsame und professionelle Handeln aller Beteiligten, sowohl der Rettungskräfte auf der Skipiste als auch den Verantwortlichen im Tal. Unsere Schülerinnen und Schüler werden von unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort umsichtig begleitet. Alle Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Kolleginnen und Kollegen erwarten wir wohlbehalten zurück“, sagt Schulleiter Hans-Michael Mingenbach.

„Das höchste Gut ist die körperliche und geistige Unversehrtheit der uns anvertrauten Menschen“, sagt Stiftungsdirektor Steffen Lipowski. Bis auf weiteres werden deshalb alle schon geplanten Skikurse an den Schulen der Stiftung ausgesetzt.

 Der Stiftungsdirektor bedankt sich ausdrücklich bei allen begleitenden Lehrerinnen und Lehrern sowie den weiteren Betreuern. "Sie haben sich mit großer Umsicht, Einsatzbereitschaft und dem notwendigen Einfühlungsvermögen um unsere Schülerinnen und Schüler gekümmert.“